Gesundheit

Spielsucht – Wie äußert sie sich und was kann gegen sie getan werden?

Die vielen Automaten, die in Deutschland aufgestellt sind, bringen der Glücksspielindustrie jede Menge Umsätze. Man kann wohl davon ausgehen, dass die Verantwortlichen dieser Firmen finanziell keine Probleme haben, auf der anderen Seite verdienen sie leider manchmal auch Geld durch Personen, die sich eigentlich nicht in einer Spielothek, Spielbank oder online Casino aufhalten sollten. Dass das immer noch geschehen kann, liegt an mehreren Gründen, die hier nicht weiter thematisiert werden, vielmehr geht es um das Anfangsstadium der Spielsucht und was sie für Konsequenzen haben kann.

Wie äußert sich die Spielsucht?

Wie bei jeder Sucht haben Betroffene bei dieser Sucht ein starkes Verlangen nach einem Spiel. Dabei kann es zum Beispiel um ein Slot Spiel gehen oder ein Live Casino Spiel. Im Fokus steht das große Verlangen nach einem Spiel. Wenn dieses Verlangen nicht gestillt wird, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen und die Betroffenen werden anderen Menschen gegenüber aggressiv oder begehen sogar eine Straftat, um an Geld zu kommen, um ihr Bedürfnis endlich zu stillen.

Was passiert, wenn das Verlangen nicht gestillt wird?

Es kann sein, dass eine Person einen Diebstahl begeht, um an Geld zu kommen. Es kann auch sein, dass eine Person einer anderen Person eine Lüge auftischt, um an Geld zu kommen. Beide Fälle sind sehr schlimm, aber es geht wahrscheinlich noch schlimmer. Nämlich dann, wenn jemand sich Geld von einer Bank beziehungsweise Freunden und Verwandten leiht und dann damit eine Spielothek aufsucht. Mit anderen Worten: Die Spielsucht ist keine Bagatelle. Es handelt sich dabei um eine ernstzunehmende Krankheit, die man idealerweise erst gar nicht entstehen lassen sollte.

Welche frühen Anzeichen gibt es?

Die Krankheit entsteht nicht von heute auf morgen. Viel mehr handelt es sich bei ihr um einen Prozess, der manchmal schon nach einigen Spielotheken Aufenthalten in Gang tritt. So kann es sein, dass jemand beim ersten Mal einen hohen Gewinn erspielt, diesen aber behält, sondern gleich wieder reinvestiert. An und für sich erst einmal kein Problem. Besser ist es aber, wenn man sich diese Regel einprägt: Wenn man gewinnt, dann kann man das Geld sparen und wenn man verliert, dann hat man eben Pech gehabt.

Wie so häufig schämen sich einige Betroffene für ihre Probleme und gehen deshalb heimlich spielen. Wer einen Bekannten hat, der auch dieses Verhalten an den Tag legt, bei dem sollten schnell die Alarmglocken schrillen, denn es ist gut möglich, dass sich hier eine Spielsucht entwickelt. Es gibt zahlreiche Hilfsangebote in den Städten dieses Landes, auch im Netz kann Betroffenen geholfen werde. Darüber hinaus sollten Betroffene auch ihrem sozialen Umfeld von ihren Problemen erzählen. Das soziale Umfeld kann sozusagen ein Auge auf die betroffene Person werfen und dafür sorgen, dass die Therapie erfolgreich verläuft. Was doch viel besser wäre als ein verzocktes Haus samt Garten, oder?