Inland

Der Strukturwandel in den Städten

Es gibt in Deutschland viele Städte, bei denen kann man durchaus vom Strukturwandel sprechen. Böse Zungen würden sogar behaupten, dass das komplette Ruhrgebiet dem Strukturwandel unterliegt. Kein Wunder, wenn man sich zum Beispiel Städte wie Duisburg ansieht. Dort gibt es einen Stadtteil, Marxloh, der Heimat von ca. 20000 Menschen ist, allerdings auch zu einem unglaublichen Problem geworden ist. Des Weiteren wird manchmal auch von den sogenannten No – Go Areas gesprochen. Manche würden zum Beispiel die Dortmunder Nordstadt dazu zählen. Kurz um: Es gibt in diesem Land einige Städte, die scheinbar große Probleme haben, die gemeinhin unter dem Begriff Strukturwandel zusammengefasst werden. Aber mal abgesehen von diesen No – Go Areas, wie kann ein Strukturwandel aussehen und was kann dagegen unternommen werden?

Wie kam es eigentlich dazu?

Einer der Gründe für den Strukturwandel ist zum Beispiel die Schließung einer Firma oder sogar Schließung von Teilen einer Industrie, wie es zum Beispiel mit den Kohlekraftwerken im Ruhrgebiet geschehen ist. Die Firmen waren am Ende einfach überflüssig geworden oder wurden gewinnbringend ins Ausland verkauft, nicht zuletzt nach China, wo der Bergbau mittlerweile eine große Industrie geworden ist.

Infolgedessen haben Menschen aufgehört arbeiten zu können, zumindest in ihrem ehemaligen Beruf. Das führte dann dazu, dass Menschen weniger Geld zur Verfügung hatten, denn ihr Einkommen sank drastisch. Nicht selten suchen Menschen dann Zuflucht in anderen Dingen, was manchmal die Abwärtsspirale weiterführen kann.

Strukturwandel im Video

Was kann man machen?

Natürlich ist der Strukturwandel keine Sackgasse und danach folgen nicht nur Regentage. Allerdings braucht es große Anstrengungen, wenn man sich aus dem Problem befreien möchte. Dabei gibt es leider keine allgemeine Lösung, aber ein paar allgemeine Ratschläge können an dieser Stelle gegeben werden.

Weiterbildung ist das A und O

Wer Glück hat und noch nicht die 40 überschritten hat, bei der man gemeinhin das Etikett „schwer vermittelbar“ bekommt, sollte sich sehr gut ausbilden lassen. Dabei sollte schon das Abitur angepeilt werden. Alles darunter hat wohl wenig Chancen auf Erfolg, auch wenn es sehr hart klingt. Auf der anderen Seite kann jemand, der derzeit sich derzeit in einer Ausbildung befindet durch ein sehr gutes Abschlusszeugnis seine Chancen auf eine Übernahme als sehr gut einschätzen.

Auch Quereinsteiger sind gefragt

Wer denkt, dass man nur in dem Beruf arbeiten kann, in dem man ausgebildet wurde, der irrt sich. Denn es gibt einige Firmen in den Quereinsteiger sehr gefragt sind. So zum Beispiel im Bereich des Online Marketings. Dort werden auch Personen genommen, die vielleicht vorher Geschichte studiert haben und sich jetzt beruflich neu orientieren möchten. Denn eines ist klar. Am Ende kommt es auch auf die Soft Skills an und diese kann man in jedem Beruf lernen, auch in einem Job, der mit dem derzeitigen Tätigkeit nichts zu tun hat.