| — Rückblick: Demonstration
am 14.12.2002 an der Rhein/Main-Airbase
An der resist-Demonstration am 14.12.2002 vor der Rhein/Main-Airbase beteiligten sich etwa 600 Personen (Bilder). In den Medien fand die Demonstartion ein breites Echo (Pressespiegel). resist-Demo-Aufruf zum 14.12 zum runterladen
Rückblick auf die resist-Aktionsserie "Taten statt Worte, Herr Struck!" Ende Januar 2003 Um den Übergabetermin des Inspektorenberichts an den UN-Sichheitsrat am 27.1.03 hat resist dezentrale Aktionen Zivilen Ungehorsams an deutschen und US-amerikanischen Militärstandorten initiiert. Diese wurden von einer Anzeigenkampagne und einer intensiven Pressearbeit begleitet. Regionale Zusammenschlüsse organisierten Blockadeaktionen im Rahmen von resist. Hier ein kurzer Rückblick. (Pressespiegel) 25.01.03 Gewaltfreie Sitzblockade an der NATO-Airbase Geilenkirchen-Teveren gegen die Beteiligung deutscher Soladten an AWACS-Aufklärungsflügen war ein großer Erfolg - 400 TeilnehmerInnen blockierten für eine Stunde die Einfahrt des Stationierungsortes der AWACS-Soldaten. 31.1.03 Einstündige Sitzblockade vor dem Bundesverteidigungsministerium in Berlin gegen die Gewährung von Überflugsrechten US-amerikanischer und britischer Truppen im Falle eines Irak-Krieges - Ca. 150 Menschen beteiligten sich an er Demonstration und anschließenden Sitzblockade. Die Aktion schaffte es bis in die Tagesschau und die heute-Nachrichten. resist-Sitzblockade vor dem Verteidigungsministerium (Foto: Lothar Eberhardt) 1.2.03 Go-In in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr.
Dort wurde von Ende Januar bis Ende Februar 2003 mit einer groß
angelegten Computersimulation der geplante Angriff auf den Irak geübt.
Rund 1000 Offiziere von vier Eliteeinheiten, die bei einem Angriff auf
den Irak die Speerspitze bilden sollen, beteiligen sich an dem Manöver.
Auch General Tommy Franks, vom US Central Command, der die Einsätze
am Persischen Golf befehligen wird, nimmt an dem Manöver teil. resist-Demonstration und Sitzblockade am 22.02.2003 An der großen Demonstration mit anschließender
Sitzblockade vor dem Haupttor der Rhein/Main Airbase bei Frankfurt beteiligten
sich ca. 3000 Menschen. Die Demonstration begann um 12 Uhr am S-Bahnhof
Zeppelinheim. Nach der Bezugsgruppenfindung
setzte sich der bunte Demonstrationszug in Richtung Airbase in Bewegung.
Dort angekommen fand die Abschlusskundgebung der Demonstration
statt. Als Redner waren zu hören: Horst-Eberhard Richter (Redebeitrag),
Gisa Luu und Klaus Vack.
24.02.03: Gewaltfreie Sitzblockade an der NATO-Airbase Geilenkirchen-Teveren anlässlich der Verlegung von AWACS-Flugzeugen in die Türkei. Montags um 6.00 Uhr versammelten sich gerade eben genug
friedensbewegte Menschen, um ein Tor zur Airbase zu blockieren. Es fanden
sich auch einige Presseleute ein, die auf ihren Termin in der Airbase
um 7.30 Uhr warteten und sich auch für die Friedensaktivisten interessierten.
Zeitweise blockierten die Demonstranten die Zufahrt und es entstand eine
lange Warteschlange. Einige Fahrzeuge wurden umgeleitet. Zeitweise hielt
die Polizei eine enge Gasse frei. Aber auch dann konnten die FriedensaktivistInnen
den Menschen in die Augen schauen, die das Tor passierten. In den Gesichtern
derer, die dort zur Arbeit fuhren, war oft Genervtheit, aber auch Betroffenheit
zu sehen. Einige werden ins Nachdenken gekommen sein, weil wir dort standen.
resist-Aktion am Haus des Lehrers, 9.2.2003, Berlin-Alexanderplatz Am Vormittag des 9. Februar brachten einige resist-Aktivisten
ein riesiges Peace-Zeichen am 'Haus des Lehrers' in Berlin an. Auf einer
Fläche von 1000 qm formten sie mit 40 weißen Planen das Zeichen.
Pressemitteilung zur Aktion Militärkonvoi gestoppt- Resist- Blockade 16 bis 20h Nach der Kundgebung des der Arbeitsgemeinschaft Frieden
Trier wurde im Rahmen der resist-Kampagne zu einer Sitzblockade des Haupttores
eingeladen, daran beteiligten sich fast die Hälfte der KriegsgegnerInnen.
Als mehrer Miltärlastwagen an der Airbase vorbeifahren wollten, entschlossen
sich rund 40 Aktivisten spontan diesen Militärkonvoi auf der Strasse
zu blockieren, dabei stiegen zwei Demonstranten dem ersten LKW aufs Dach,
darunter auch der Arzt Dr. Enge-Bastien der zuvor in einem Redebeitrag
von seiner Tätigkeit als Art im Irak 1991 berichtet hatte und den
entsetzlichen Folgen des Krieges Nach basisdemokratischen Verfahren beschlossen die rund
200 Blockierenden in Bezugsgruppen bis18h zu blockieren und mit einem
Blockadekreis um den Verkehrskreisel die Aktion für die meisten zu
beenden, dabei wurde der Verkehr für fast 10 Minuten lahmzulegt.
Anschließend gingen die meisten der Blockierer heim, andere blieben
und "Wir wollen Sand im Getriebe der Kriegsmaschinerie sein und fordern eine sofortiges Ende des Krieges und keine deutsche Kriegsbeteiligung" kommentierte ein Blockierer zum Abschluß die Intention des Protestes und lud ein, sich weiter dem Irakkrieg zu widersetzen beispielsweise nächsten Samstag (29.3.) in Frankfurt/Main und am Montag 17:30 bis 18:30 bei einer Mahnwache am Hauptmarkt in Trier. Markus Pflüger (frei verwendbarer Pressetext
- digitale Fotos auf Wunsch Sitzblockade an der Rhein/Main-Airbase am 29.3.2003 Die Aktion am 29.3. begann bei warmem, sonnigen Frühlingswetter wieder mit einem Auftakt am S-Bhf. Zeppelinheim. Trotz rigoroser Polizeikontrollen, bei denen sogar Schlafsäcke und Isomatten beschlagnahmt wurden, war die Stimmung insgesamt gut.
Durch die Kontrollen verzögerte sich der Auftakt jedoch um einige Zeit. Um ca. 13:30 konnte sich der Demozug dann endlich in Bewegung setzen. Trotz der zahlreichen anderen Demonstrationen im Bundesgebiet waren über 2000 Menschen nach Zeppelinheim gekommen!
Die ganze Zeit über herrschte Unsicherheit, ob die Demonstration direkt vor dem Tor der Airbase stattfinden könnte, oder ob die Polizei den vom Ordnungsamt verordneten Bannstreifen vor dem Tor verteidigen würde.
Doch die Polizei fuhr anscheinend zunächst eine Deeskalationsstrategie, denn es gab keine Sperren vor dem Tor und die Blockade mit über 1000 Menschen konnte wie geplant direkt vor der Airbase stattfinden.
Zeitgleich machten sich ungefähr 100 AktivistInnen zum Südtor der Airbase auf. Nach einigen Problemen mit der Polizei, die schon vor Ort war, gelang es ihnen, die Zufahrtsstraße zum Südtor für einige Zeit zu blockieren. Durch die Polizei war die Zufahrt zum Südtor mindestens für vier Stunden blockiert, auch wenn die Aktion bereits nach ca. 45 Minuten von der Staatsgewalt beendet wurde. Leider gibt es von der Südtoraktion bis jetzt noch keine Bilder.
Am Haupttor der Airbase war die Stimmung weiterhin gut, das Wetter ließ auch keine Wünsche offen und es gab auch noch einige Redebeiträge.
Trotz wiederholter Aufforderungen durch den Polizeisprecher
(der die Demonstranten Duzte, aber trotzdem hohe Strafen androhte), blieb
der Großteil der Menschen entschlossen sitzen. Die Stimmung blieb
ruhig und entspannt.
Auch bei der Räumung der Südtorblockade ging die
Polizei teilweise unverhältnismäßig hart vor.
Erst gegen 20.30 Uhr waren die letzten BlockiererInnen geräumt. Das Haupttor der Airbase war so mindestens für 10 Stunden blockiert. Die Aktion war ein Erfolg, auch wenn die Airbase nicht für 24 Stunden blockiert werden konnte, wie zunächst angekündigt. Es zeigte sich, dass es eine wachsende Zahl von Menschen gibt, die sich für das Grundgesetz und gegen den völkerrechtswidrigen Krieg im Irak einsetzen und dafür auch Auseinandersetzungen mit der Staatsgewalt und eigene Nachteile in Kauf nehmen.
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