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Aktuelle Rechtshilfeinfos §§§
Die resist-Kampagne
In den ersten Monaten dieses Jahres hat resist große Aktionen
Zivilen Ungehorsams gegen den Irak-Krieg organisiert. resist hat
in der Anfangsphase entscheidende Anstöße zur Formierung der
Friedensbewegung gegeben und wesentlich zu Stärke und Vielfalt der
Bewegung beigetragen.
War ursprünglich nur eine einzige Blockade am zweiten Samstag nach
Kriegsbeginn vorgesehen, so verlegte resist seinen Schwerpunkt
auf den Zeitpunkt, zu dem die politischen Entscheidungen fielen. Schon
vor Kriegsbeginn fanden resist-Blockadeaktionen an der US-Airbase
Rhein/Main mit jeweils mehreren tausend TeilnehmerInnen statt. An der
europäischen Kommandozentrale der US-Army EUCOM bei Stuttgart und
an den Militärstandorten Spangdahlem, Geilenkirchen, Grafenwöhr
und Geltow folgten weitere Aktionen Zivilen Ungehorsams. In allen großen
Fernsehsendern und vielen Zeitungen wurde zum Teil ausführlich
über die Aktionen berichtet. Seit den 80er Jahren gab es keine
Aktionen Zivilen Ungehorsams dieser Größe im Rahmen der Friedensbewegung.
Es ist zu befürchten, dass der Irak-Krieg nicht der letzte seiner
Art war. In den letzten Monaten haben wir im Rahmen von resist
Strukturen geschaffen, die es uns ermöglichen, schon frühzeitig
gegen weitere Angriffskriege aktiv zu werden.
Wie geht's weiter?
Einen großen Schwerpunkt wird die Aufarbeitung
der juristischen Folgen der verschiedenen Aktionen Zivilen Ungehorsams
im Rahmen von resist darstellen. Hunderte AktionsteilnehmerInnen
haben bereits Anhörungsbögen mit dem Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit
erhalten. Viele sind das erste Mal damit konfrontiert und deshalb ist
es wichtig, dass niemand allein gelassen wird.
Eine Reihe Aktiver plant weitere Aktionen
Zivilen Ungehorsams zu organisieren. Ein Schwerpunkt sollen Aktionen
gegen das geplante Bombodrom der Bundeswehr in der Kyritz-Ruppiner Heide
(Brandenburg) bilden, das demnächst in Betrieb genommen werden soll.
Das Bombodrom soll der größte Bombenabwurfplatz in Europa werden.
Hier sollen Manöver von Luft- und Bodentruppen gleichzeitig durchgeführt
und neue Waffen getestet werden. Auch NATO-Partner sollen hier üben.
Als vorläufiger Höhepunkt der Aktion ist ein Aktionscamp
vom 25.7.
bis 3.8.03 vor Ort geplant.
Ein weitere Schwerpunkt wird sein, Menschen vor Ort zu motivieren,
Aktionsgruppen zu bilden und weitere Aktionen
Zivilen Ungehorsams, insbesondere gegen die Militarisierung der europäischen
Sicherheitspolitik, zu organisieren. Für den Erfolg von Aktionen
Zivilen Ungehorsams ist es immer wieder entscheidend, dass sich erfahrene
Aktionsgruppen einbringen. Gerne vermitteln wir TrainerInnen für
Aktionstrainings und unterstützen Euch bei der Planung und Organisation
(Kontakt: Anna Inderfurth, Tel. 04231-957543, email: aktionsgruppen@resistthewar.de).
Finanzen
Die intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
mit vielen Anzeigen in bundesweiten Zeitungen, regelmäßigen
Pressekonferenzen und Rundbriefen an alle UnterzeichnerInnen und die Aktionen
haben sehr viel Geld gekostet. Einen sehr großen Teil dieser Ausgaben
konnten wir durch Spenden decken. Leider klafft allerdings noch eine Finanzlücke
von etwa 4.000 EUR in unserer Kasse.
Wir bitten deshalb dringend um eine Spende auf das Aktionskonto:
Martin Singe, Kto.Nr.
559 430 469, Postbank Dortmund, BLZ 440 100 46,
Stichwort: "Spende resist" (Stichwort bitte unbedingt angeben
- leider keine Spendenquittung möglich).
Wenn mehr Geld als zur Begleichung des Defizits notwendig zusammenkommen
sollte, wird dieses für die juristische Unterstützung vieler
Menschen, die an den resist-Aktionen teilgenommen haben, eingesetzt.
Unterstützt resist mit einer Spende!
Fundsachen
von der Blockade am 29.3./beschlagnahmte Gegenstände
Termine
der Friedensbewegung
Publikationen von resist:
resist-Aktionszeitung, erschienen am 28.1.03 als Beilage der
taz (Download/bestellen).
resist-Hintergrundbroschüre zum Irak-Konflikt
vom 5.2.03 (Download/bestellen).
letztes Update:
Freitag, 13.06.2003 20:14
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