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| Unterstützung bei der Organisation von dezentralen Trainings | Wenn ihr bei euch in der Region ein Training für resist-Aktionen durchführen wollt und dazu Unterstützung braucht, wendet euch an training@resistthewar.de oder Tel. 04231 957 543. Wir überlegen dann mit euch, was die genauen Themen sein sollen, wer dazu eingeladen werden soll, wann und wo es stattfinden soll und wie es finanziert wird. Auf Wunsch vermitteln wir euch TrainerInnen.
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Kennenlernen und Vertrauen schaffen Kennenlernen und Vertrauen
schaffen Wie können wir als Aktionsgruppe schnell Entscheidungen treffen? In einer gewaltfreien Aktion sollen alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer die Möglichkeit haben, das Geschehen gemeinsam zu
bestimmen. Weder eine Mehrheit, noch dominante Einzelpersonen oder Gruppen
sollen die Entscheidungen treffen, sondern alle gemeinsam. In Aktionstrainings
stellen die TrainerInnen Modelle zur Entscheidungsfindung im Konsensverfahren
vor. Damit es im Ernstfall auch wirklich schnell klappt, können Gruppen
die Konsensfindung im Rollenspiel ausprobieren. Was bedeutet "Gewaltfreiheit" für uns konkret? Für manche ist es der Verzicht auf Gewalt in einer konkreten Situation, für andere eine grundsätzliche Lebenshaltung; für die einen schließt es die Zerstörung von Sachen aus, für andere kann es unter bestimmten Bedingungen Teil gewaltfreier Aktion sein, z.B. militärische Geräte zu zerstören. eine allgemeingültige Definition von Gewaltfreiheit gibt es nicht. trotzdem oder gerade deshalb kann es sehr fruchtbar sein, wenn sich AktionsteilnehmerInnen vor einer Aktion darüber austauschen. was für sie Gewaltfreiheit bedeutet. Das kann der Gruppe Kraftquellen erschließen und zu mehr Klarheit verhelfen; es kann auch zu konkreten Vereinbarungen für den Ablauf der Aktion führen. Deeskalierendes Verhalten in Gewaltsituationen Eine gewaltfreie direkte Aktion ist ein symbolischer, oft auch ein konkreter Eingriff in ein Unrecht. Wir suchen Orte des Unrechts auf, wir setzen uns dem Unrecht in den Weg, wir machen es sichtbar. Wir gehen dabei ganz bewusst eine Konfrontation ein mit denen, die das Unrecht stützen. Auch wenn wir dabei gewaltfrei Vorgehen - meist haben wir es mit Menschen und Strukturen zu tun, die sich nicht auf Gewaltfreiheit festgelegt haben. Das können bei Aktionen gegen den Krieg die Polizei, das Militär, zivile Beschäftigte von Militäreinrichtungen, Passantinnen etc. sein. Zur Vorbereitung einer gewaltfreien Aktion gehört es deshalb auch, sich darauf vorzubereiten, mit den möglichen Reaktionen anderer, ja selbst mit gezielten Eskalationen und Provokationen gewaltfrei umzugehen. Im Training können wir wahrscheinliche Szenarien durchspielen und Möglichkeiten deeskalierenden, gewaltfreien Verhaltens einüben. Als Einzelne können wir im Rollenspiel erfahren, wo unsere Möglichkeiten und Grenzen sind, und dementsprechend den für uns passenden Platz in der Aktion wählen. Als Gruppe können wir Vereinbarungen treffen, wie wir uns in bedrohlichen Situationen verhalten wollen. Sich vor einer militärischen Einrichtung auf die Straße zu setzen, ist ein sehr einfaches und deutliches Symbol. Aber wie geht es weiter, wenn die Polizei eine Blockade räumt? Soll ich aufstehen oder sitzenbleiben? Welche Auswirkungen hat es, wenn ich mich bei andern unterhaken? Welche Haltung nehme ich am besten beim Sitzen ein? Wie reagiere ich, wenn mir jemand weh tut? Im Aktionstraining werden hierzu Erfahrungen ausgetauscht, und alle können einmal ausprobieren, wie es ist sich, auf die eine oder andere Weise wegtragen zu lassen. Da dabei immer auch jemand die PolizeistInnen spielen muss, bieten diese Übungen auch Gelegenheit, zu erfahren, was die verschiedenen Verhaltensweisen auf der anderen Seite für Gefühle und Reaktionen auslösen können. Welche Rechte habe ich bei einer Festnahme? Welches Verhalten kann welche juristischen Folgen haben? Ein Aktionstraining bietet auch Gelegenheit, die wichtigsten juristischen Fragen zu beantworten. Informationen hierüber finden sich z.B. auch bei X1000mal
quer oder der Roten
Hilfe. Was ist, wenn die Polizei den Ort abgesperrt hat,
an dem die Blockade stattfinden soll? Wie kann man eine Polizeikette gewaltfrei
durchfließen? Wo ist der beste Ort für eine Aktion? Was ist
zu berücksichtigen, damit die Aktion ein Erfolg wird? Weitergehende Trainingsangebote Für feste Gruppen kann es auch interessant sein, über ein reines Aktionstraining hinaus zu anderen Themen miteinander zu arbeiten. Wir können euch TrainerInnen vermitteln, die mit euch z.B. zu den folgenden Themen arbeiten: - Gruppenbildung, Kennenlernen, Festigung der Gruppe
Aktionstrainings - auch in eurer Nähe! Gezielte
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